Manche Frauen haben einige Tage vor der Menstruationsblutung mit lästigen Beschwerden zu kämpfen. Dazu zählen oft Rückenschmerzen, Verdauungsprobleme, verstärkte Wassereinlagerungen, ein starkes Spannungsgefühl in der Brust, allgemeines Unwohlsein, eine erhöhte Reizbarkeit, sowie depressive Verstimmungen. Betroffene Frauen leiden an dem sogenannten “Prämenstruellen Syndrom” (PMS). Mit Beginn der Regel verschwinden die Beschwerden zwar, aber für Frauen mit PMS sind die Tage zuvor häufig nur schwer zu ertragen.
Statistiken zufolge leidet durchschnittlich jede fünfte Frau verstärkt unter den für PMS spezifischen Beschwerden. Warum es jedoch bei manchen Frauen zu solch unangenehmen Beschwerden vor der Periode kommt, ist bislang nicht genau geklärt. Einige Frauenärzte gehen aber davon aus, dass Faktoren wie Stress, eine übersteigerte Angst vor Regelschmerzen, sowie eine salz- und fettreiche Ernährung das Prämenstruelle Syndrom hervorrufen können.
Zur Behandlung der Symptome von PMS gibt es eine Vielzahl an Medikamenten, wie beispielsweise Schmerzmittel gegen Rücken- und Brustschmerzen oder Diuretika gegen Wassereinlagerungen. Alternativ bietet sich gegen die Brustschmerzen auch die Einnahme von Medikamenten aus Mönchspfeffer an, die den Hormonhaushalt regulieren und so gegen Brustschmerzen wirken. Präparate mit Johanniskraut helfen bei Stimmungsschwankungen und Baldrian lindert die innere Unruhe. Bei vielen Frauen nehmen die Beschwerden auch durch die Einnahme der Antibaby-Pille ab oder verschwinden sogar ganz.