Immer wieder hört man von Menschen, die nach oder bei sportlichen Aktivitäten am plötzlichen Herztod sterben. Häufig wird angenommen, dass dieses Schicksal nur Hochleistungssportler oder Doping-Sünder ereilt, doch tatsächlich kann es jeden treffen.
Häufig wird der plötzliche Herztod durch das sogenannte Kammerflimmern hervorgerufen, hierbei rast das Herz extrem stark und ist folglich nicht mehr fähig, eine Leistung zu erbringen. Das Risiko einen solchen Sporttod zu erleiden steigt mit zunehmendem Alter an, Männer sind dabei starker gefährdet als Frauen. Insgesamt beruhen etwa 90 Prozent aller Sporttode auf Herzproblemen wie etwa eine unerkannte Verdickung oder Entzündung des Herzmuskels oder auch Anomalien der Kranzgefäße. In allen Fällen ist jedoch der Sport nicht der Grund, sondern nur der Auslöser des plötzlichen Todes.
Erkrankungen des Herzens bleiben leider häufig unerkannt. Daher ist es wichtig, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn sich Symptome zeigen, die auf eine Erkrankung des Herzens hinweisen. Zu den Symptomen zählen: Erschöpfungszustände, Schwächegefühl, Gliederschmerzen, Gewichtsabnahme und unter Belastung Kurzatmigkeit, Herzrasen, Herzstolpern oder ein Stechen im Brustkorb.