Mehr als 3.300 Nichtraucher erliegen pro Jahr den Krankheiten, die auf Passivrauchen zurückzuführen sind. Neben dem Lungenkrebs kann Passivrauchen akute und chronische Gesundheitsschäden verursachen wie Husten, Übelkeit, Kopfschmerzen, Asthma, Bronchitis und Herz-Kreis-Erkrankungen, warnen die Experten. Das Nikotin ist besonders für Kinder gefährlich.
Als Passivrauchen bezeichnet man das unfreiwillige und oft unbewusste Einatmen von Tabakrauch in geschlossenen Räumen. Passives Rauchen schädigt die Gesundheit genauso wie aktives Rauchen und wird auch als eine Ursache schwerer Krankheiten mit Todesfolge angesehen. Unter diesem Umweltrauch leiden besonders stark die Kinder. Die Untersuchungen zeigen, dass die Kinder, deren Eltern rauchen, ein um 50 Prozent höheres Asthmarisiko haben, als die Kinder aus den Nichtraucher-Familien. Besonders Säuglinge, die dem Tabakrauch regelmäßig ausgesetzt werden, sind durch Passivrauchen für einen plötzlichen Kindstod gefährdet. Viele sterben aber infolge der Schadstoffbelastungen auch noch vor der Geburt.
Vor allem in ihrer außerhäuslichen Freizeit sind die Nichtraucher den gesundheitsgefährdenden Inhaltsstoffen im Tabakrauch ausgesetzt, wenn sie in Restaurants, Cafés oder Kneipen den Rauch unfreiwillig einatmen müssen. Diejenigen, die jahrelang unter solchen Bedingungen arbeiten, müssen in der Zukunft oft mit starken Beeinträchtigungen ihrer Gesundheit rechnen. Deswegen rufen Ärzte und viele Politiker zu einem strikten Rauchverbot auf. Außerdem hat die neue Regelung schon jetzt viele Raucher dazu gebracht, mit ihrer Nikotinsucht Schluß zu machen.