Seit einiger Zeit ist bekannt das ein dicker Bauch das Risiko von Herzkrankheiten erhöht, nun stellte sich aber heraus das Fettansammlungen an Armen, Rücken und im Brustbereich ebenfalls ein Risikofaktor sind. Sie erhöhen nämlich das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken, dieser Diabetestyp geht mit einer zunehmenden Insulinempfindlichkeit einher, was zur Folge hat das die Blutwerte klettern. Besonders betroffen sind Menschen mit Fetteinlagerungen in Rücken und Brust, wie eine von US-amerikanischen Wissenschaftlern durchgeführte Studie zeigte. An dieser Studie nahmen mehr als 1200 Menschen teil, 926 der Probanten waren HIV-Positive, 258 Teilnehmer HIV-negativ. Der Grund für diese Zusammenstellung war der, das HIV-Positive oftmals besonders viel Fett im Oberkörper speichern und dabei einen sogenannten Büffelbuckel entwickeln. Im Laufe der Untersuchungen stellte sich heraus das die Teilnehmer, die besonders viel Fett im Oberkörperbereich angesammelt hatten, ein deutlich höheres Risiko für eine Insulinresistenz aufwiesen- und das unabhängig von der Infektion. Bei denen die mit HIV infiziert waren und einen Büffelbuckel aufwiesen war das Risiko um 57% erhöht, und bei denen die nicht mit HIV infiziert waren lag es sogar 61% höher, und dies galt auch für Teilnehmer die wenig Fett im Bauchraum hatten, aber über einen korpulenten Oberkörper verfügten.