Die Anzahl der Personen, die in Folge ihrer Nikotinabhängigkeit sterben, steigt weiter an. Laut Statistiken starben im Jahr 2007 insgesamt 657 Menschen mehr, in Folge des Rauchens, als noch im Jahr zuvor.
Durchschnittlich fordert das Rauchen bei sogar 43000 Deutschen im Jahr ihr Tribut. Diese erschreckende Zahl lässt sich darauf zurückführen, dass diese durch den Nikotinkonsum häufig an Lungen-, Kehlkopf- oder Luftröhrenkrebs erkranken und folglich sterben. Besonders Frauen erleiden immer häufiger die für das Rauchen symptomatischen Krebserkrankungen. So sterben Raucherinnen im Schnitt etwa 10 Jahre früher als Nichtraucherinnen. Laut Aussage des Statistischen Bundesamtes hat sich bei den Frauen die Anzahl der Todesfälle aufgrund von Nikotinsucht in den letzten 20 Jahren sogar verdoppelt.
Rauchen stellt somit ein immer größer werdendes, gesundheitliches Problem dar, dem anscheinend nur schwer beizukommen ist. Maßnahmen, wie etwa die Beschriftung von Zigarettenschachteln mit warnenden Hinweisen, haben den aktuellen Statistiken zufolge leider nicht den erwünschten Effekt gebracht. Forscher nehmen an, dass der gesteigerte Nikotinkonsum mit den erhöhten Anforderungen unserer heutigen Gesellschaft zusammenhängt. So greifen viele Betroffene aufgrund von Stresssituationen immer häufiger zur Zigarette und viele Frauen sehen das Rauchen sogar als eine Art Diätunterstützung an, um dem Schlankheitsideal näher kommen zu können.