Ein neues Antibiotikum namens Griseofulvin verspricht Hoffnung auf eine ganz neue Krebstherapie. In den Laboren der Forscher des Krebsforschungszentrums Heidelberg (DKFZ) zeigte es insofern Wirkung das es die Strategie der Krebszellen, für ihr Überleben relevant sind, durchkreuzt. Bisher wurde die Substanz zur Bekämpfung von Hautpilzen eingesetzt, und hatte bei den Krebszellen den Effekt verursacht das diese mißgebildete Spindeln hervorbrachten, welche dann zum Tod der Zelle führten.
Das Antibiotikum ist dabei in der Lage gesunde von befallenen Zellen zu unterscheiden. Laut Alwin Krämer, dem Leiter der Klinischen Kooperationseinheit Molekulare Hämatologie/ Onkologie des DKFZ, und der Medizinischen Klinik der Universität Heidelberg ist mit Griseofulvin noch nicht das ideale Molekül für die Krebsforschung gefunden, aber dennoch zeigte sich das dies ein großer Schritt für die zukünftigen Behandlungsansätze in der Behandlung von Krebs ist. Die Forscher tüfteln bereits an chemischen Verwandten des Griseofulvins, um eloquentere pharmakologisch Bessere Ergebnisse zu erzielen.