Bei Personen, die regelmäßig Ausdauersport treiben, kann eine Unterversorgung an Magnesium auftreten. Der Grund hierfür ist, dass das Spurenelement durch intensive sportliche Aktivität zusätzlich über den Urin ausgeschieden wird. In Folge eines Magnesiummangels kommt es häufig zu starken Muskelkrämpfen. Um diesen unangenehmen Folgeerscheinungen aus dem Weg zu gehen, greifen viele Sportler vorsorgend zu Nahrungsergänzungsmitteln. In vielen Fällen besteht aber gar nicht die Notwendigkeit einer zusätzlichen Versorgung mit Magnesium.
Ernährungswissenschaftler raten dazu, vor der Einnahme zunächst erst einmal beim Arzt abklären zu lassen, ob überhaupt ein Magnesiummangel besteht. Kommt es durch Sport zu Muskelkrämpfen, kann nämlich auch ein Mangel an Kalzium, Kalium oder Natrium vorliegen. Auch bei Personen, die etwa zweimal die Woche für 30 bis 45 Minuten Sport treiben, ist eine zusätzliche Versorgung mit Magnesium zumeist überflüssig.
Ein tatsächlicher Magnesiummangel tritt am ehesten bei Jugendlichen und älteren Menschen auf. Bemerkbar macht sich dieser dann durch Symptome wie Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Lidzucken, allgemeine Unruhe, geringere Leistungsfähigkeit sowie eine verminderte Regenerationsfähigkeit nach dem Sport.