Mumps, auch im Volksmund Ziegenpeter genannt, ist eine akute Viruserkrankung, die ansteckend ist. Dabei schwellen die Ohrspeicheldrüsen schmerzhaft an. Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem 5. und 15. Lebensalter auf. Aber auch im Erwachsenenalter ist eine Erkrankung möglich. Jedoch kann man nur einmal in seinem Leben an Mumps erkranken, da eine Mumpsinfektion zu einer lebenslangen Immunität führt.
Übertragen wird die Krankheit durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder Sprechen. Dabei dringt der Mumpsvirus durch den Mund in die Speicheldrüsen ein. Am größten ist die Ansteckungsfähigkeit zwei Tage vor bis vier Tage nach Erkrankungsbeginn. Die Inkubationszeit dauert ca. 14 bis 24 Tage. Besondere Symptome sind bei etwa 40 Prozent der Betroffenen nicht vorhanden. Bei Kindern unter dem fünften Lebensjahr verläuft die Erkrankung ähnlich wie eine Erkältung. Die Erkrankten leiden unter Kopfschmerzen, Fieber, Appetitlosigkeit und Unwohlsein. Dann kommt es zur einen schmerzhaften Anschwellung beider Speicheldrüsen. Besonders das Schlucken von sauren Flüssigkeiten fällt dem Erkrankten schwer. Im Weiterem Verlauf steigt die Körpertemperatur bis 40° Grad.
Gegen Mumps gibt es keine spezielle Therapie. Zu empfehlen ist die Einnahme schmerzstillender Medikamente und warme Ölverbände um den Hals bzw. Quark-Hals-Wickel. Aufgrund der Schmerzen beim Schlucken, sollte man breiige Nahrung zu sich nehmen. Außerdem herrscht ein Verbot des Besuchs öffentlicher Einrichtungen für mindestens eine Woche nach Abschwellen der Drüsen.