Die bakterielle Hirnhautentzündung, auch Meningitis genannt, ist nur schwer zu diagnostizieren und führt in 8 bis 20 Prozent der Fälle zum Tod. Daher rufen Ärzte dazu auf, Säuglinge und Kinder in jedem Fall gegen die gefährliche Infektion impfen zu lassen.
Anzeichen einer bakteriellen Hirnhautentzündung können hohes Fieber, ein steifer Nacken, starke Kopfschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen sein. Da diese Symptome nicht zwangsläufig auftreten, ist die Diagnose in vielen Fällen nicht leicht. Selbst bei einer zügigen Behandlung kann eine Meningitis ihre Spuren hinterlassen. Anhaltende Störungen des Zentralnervensystems können die Folge sein und in manchen Fällen kann sogar die Notwendigkeit bestehen, ganze Gliedmaßen zu amputieren.
Als Auslöser der Meningitis gelten bestimmte Bakterien, Viren, Pilze oder auch Zeckenbisse. Eine besondere Gefahr stellen Pneumokokken sowie Meningokokken dar, welche eine Entzündung der Nasennebenhöhlen und des Mittelohrs auslösen und folglich zu einer Meningitis führen können. Eine Impfung gegen Pneumokokken sollte laut Experten bei Säuglingen ab dem zweiten Monat durchgeführt werden. Die Meningokokken-Impfung wird etwa im Alter von zwei Jahren durchgeführt.