Eine Mandelentzündung (Angina tonsillaris) ist eine Infektion der Rachenmandeln. Auftreten kann die Erkrankung in jedem Lebensalter. Bei Kindern können jedoch Viren und bei Erwachsenen eher Bakterien (Streptokokken der Gruppe A, Pneumokokken, Staphylokokken oder Haemophilus) eine Mandelentzündung auslösen. Begünstigt wird die Mandelentzündung durch einen geschwächten Allgemeinzustand, der durch andere Erkrankungen oder Stress entstehen kann.
Typische Symptome bei einer akuten Mandelentzündung sind zunehmende Schmerzen im oberen Halsbereich, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen und Fieber. Die Halsschmerzen können bis hin zu den Ohren ausstrahlen. Manchmal leiden die Betroffenen auch unter leichten Schluckbeschwerden oder unangenehmen Geschmack im Mund, sowie verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.
Eine akute Mandelentzündung wird vorrangig mit schmerz- und fiebersenkenden Medikamenten behandelt. Tritt die Entzündung häufiger auf oder ist sie fortgeschritten, ist unter Umständen eine Therapie mit Antibiotikum notwendig. Hilfreich bei Fieber sind auch Wadenwickel. Wichtig ist auch, dass während der Krankheit viel getrunken wird. Auf Milch und Fruchtsäfte solle jedoch verzichtet werden. Schmerzlindernd sind auch entzündungshemmende und desinfizierende Gurgellösungen mit Kamille oder Salbei. Bei Schluckbeschwerden können Lutschtabletten, warme oder trockene Halswickel (Schal) wohltuend sein. Eine akute Mandelentzündung dauert ein bis zwei Wochen.
Einige Tipps zur Vorbeugung :
• Immunsystem stärken : Minimiert das Risiko an einer Mandelentzündung zur erkranken.
• Am besten lässt sich das Immunsystem durch ausgewogene Ernährung und regelmäßigen Sport stärken.
• Auf Stoffe, die die Schleimhäute reizen verzichten (Staub, Zigarettenrauch und Alkohol).