Haarwirbel spiegeln asymmetrische Entwicklung des Gehirns wieder. Zumindest behauptet das der irische Wissenschaftler Jack Murphy in einer neuen Studie. Er untersuchte Pferde und fand heraus: Wenn das Tier ein Linkshufer ist, dreht sich, mit großer Wahrscheinlichkeit, der Wirbel über der Stirn gegen den Uhrzeigersinn. Eine These des Wissenschaftlers ist, dass dieselben Gene, die für sowohl für die Wirbel als auch für die bevorzugte Körperseite verantwortlich sind, die unterschiedliche Entwicklung des Gehirns wiederspiegeln und somit auf einen Zusammenhang hindeuten.