Entgegen einer häufigen Annahme sind Frauen nicht wesentlich häufiger als Männer von dem Problem der Krampfadern betroffen. Dennoch stellt es sich für Frauen meist als größeres Problem dar, weil sie sich durch die kosmetischen Folgen stark in ihrer Lebensweise eingeschränkt fühlen. Viele trauen sich nicht im Sommer kurze Kleider oder Röcke zu tragen.
Krampfadern bilden sich durch einen Blutstau in den Venen, der durch langes Sitzen oder Stehen begünstigt wird. Aber auch erbliche Vorbelastung spielt eine Rolle. Deshalb sollte man bereits früh einige Tipps zur Vorbeugung beachten. So wirken sich zum Beispiel tägliches kaltes Abbrausen der Unterschenkel morgens unter der Dusche ebenso wie regelmäßiges Wassertreten in der Badewanne (ca. 10 Minuten) positiv auf die Venen und die Durchblutung aus.
Wer beruflich bedingt lange stehen oder sitzen muss, sollte zwischenzeitig für kurze Bewegung sorgen. Ein Tipp ist zum Beispiel, mit den Füßen beim Sitzen abwechselnd ein A und ein V zu bilden. Das regt die Wadenmuskulatur an. Auch die Kleidung sollte an den Beinen nicht zu eng sein. Also lieber keine engen Röhrenjeans oder kneifenden Kniestümpfe.