Jeder kennt diese Tage, an denen man beim Blick in den Spiegel so ganz und gar nicht mit sich zufrieden ist. Doch kann einem das nicht egal sein? Denn wie sagt man so schön: Schönheit ist relativ!
Studien haben ergeben, dass jeder Mensch einen bestimmten Prototyp im Kopf hat, an dem er Schönheit ausmacht. Dieser Prototyp entsteht durch die Einwirkung äußerer Eindrücke bzw. Bilder. Die gesehenen Gesichter werden im Kopf abgespeichert, anschließend ein Durchschnitt gebildet, der dann den individuellen Prototyp ausmacht. Das würde bedeuten, dass eine Person attraktiver wird, desto häufiger man diese sieht. Hätte eine Person somit auffallende Körpermerkmale wie eine große Nase oder extrem schmale Lippen, die nicht dem typischen Schönheitsideal entsprechen, so würden diese bei zunehmender Vertrautheit mehr und mehr ignoriert.
Somit scheint Schönheit nicht nur relativ zu sein, sondern auch eine Frage des Vertrauens.