Kaffee gilt neben Bier in Deutschland zu den beliebtesten Volksgetränken. Die unterschiedlichsten gesundheitsschädigenden Wirkungen wurden fortwährend öffentlich diskutiert. Doch neue Studien behaupten immer häufiger positive Auswirkungen vom Kaffeekonsum bestätigen zu können:
Da durch das Koffein die herzversorgenden Gefäße geweitet werden, schlägt das Herz schneller und stärker. Der Kreislauf wird somit angeregt. Weiterhin wird das müde machende Adenosin im Gehirn blockiert, so dass der Konsument wacher, aufmerksamer und über Stunden konzentrationsfähiger wird. Einige Untersuchungen behaupten zudem, dass Kaffeekonsumenten seltener an Diabetes, Parkinson, Gallensteinen und Asthma leiden. Neben dem erhöhten Kalorienverbrauch beim Kaffeetrinker, soll der Genuss zusätzlich die persönliche Stimmung heben.
Da sich aber insgesamt viele Ergebnisse der zahlreichen Studien immer noch als gegensätzlich erweisen, sollte das aromatisierte Heißgetränk nicht im Überfluss getrunken werden. Folgende Hinweise gelten als bestätigt und sollten beachtet werden:
o Koffeinhaltiger Kaffee hat eine harntreibende Wirkung, so dass der Körper nach dem Kaffeegenuss mehr Flüssigkeit ausscheidet, als zuvor getrunken wurde. Es sollte zusätzlich Wasser getrunken werden.
o Kaffee in geringen Mengen über den Tag verteilt hält besser wach, als größere Mengen am Morgen.
o Da Koffein den Blutdruck ansteigen lässt, sollten Menschen mit Bluthochdruck Kaffee nur in Maßen konsumieren.
o Personen mit erhöhten Blutfettwerten sollten keinen ungefilterten Kaffee konsumieren, da dieser den Cholesterinspiegel zusätzlich erhöht.
o Durch die Wirkung des Koffeins auf das Herz, sollten besonders schwangere und stillende Frauen ihren Kaffeekonsum auf höchstens zwei Tassen täglich einschränken, da das Herz des Ungeborenen nachteilig beeinträchtigt werden kann.