Nachforschungen haben ergeben, dass eine große Gemeinsamkeit zwischen dem Verlauf von Alzheimer-Erkrankungen und dem Creutzfeld-Jakob-Syndrom (BSE) besteht. So konnte festgestellt werden, dass bei beiden Erkrankungen bestimmte Proteine in eine krankmachende Form umgewandelt werden. Diese Tatsache wirft nun die Frage auf, ob Alzheimer, sowie BSE, möglicherweise ansteckend sein könnte.
Experimente mit Mäusen haben gezeigt, dass sich die krankmachenden Proteine tatsächlich übertragen lassen. Bei den Mäusen, denen die gefährlichen Proteine injiziert wurden, zeigte sich anschließend eine entsprechende Veränderung der Proteinstruktur. Während der Studiendauer von 15 Monaten kam es bei den Mäusen aber dennoch nicht zu einer Erkrankung. Eine spätere Ausbildung der Krankheit sei den Forschern nach zu urteilen zwar nicht auszuschließen, aber eher unwahrscheinlich. Sie sehen in den neuen Erkenntnissen eher die Antwort darauf, wie es bei beiden Erkrankungen zu der starken Verbreitung der gefährlichen Proteine im Gehirn kommen kann.