Am Samstag schlug in der Nähe des kleinen Bauerndorfes Caracas in Peru ein Meteorit ein, und seitdem sind hunderte Anwohner an einer rätselhaften Übelkeit erkrankt, die mit Erbrechen und Kopfschmerzen einher geht. Auch das einheimische Vieh verhält sich eigenartig und verweigert seit dem Einschlag die Nahrung. Beim Aufprall erzitterte der Boden und der Meteorit riß einen acht Meter tiefen und zwanzig Meter breiten Krater, aus dem seitdem dicker Rauch aufsteigt. Wissenschaftler halten den dichten Rauch für die Quelle der seltsamen Erkrankungen, denn wie ein Ingenieur vom peruanischen Institut für Atomenergie feststellte besteht am Krater keine Stahlung. Die Wissenschftler sind der Meinung das im Qualm enthaltene Stoffe wie Schwefel und Arsen der Auslöser sind.
Diese könnten beim Aufprall freigesetzt worden sein. Genauere Analysen gestalteten sich schwierig da der stechende Qualm sogar durch Masken dringt, und den Wissenschaftlern die Arbeit zur Qual macht. Die rund 200 betroffenen Dorf-Bewohner werden nun medizinisch versorgt, so der Bürgermeister des Nachbarortes, aber dennoch regt sich in den Bewohnern die Angst durch die Dämpfe dauerhafte gesundheitliche Schäden davonzutragen. Und die Angst vor einem weiteren Einschlag sitzt auch tief.