Da hitzefrei nur noch in wenigen Ausnahmefällen gewährt wird, müssen sich Arbeitnehmer alternative Strategien einfallen lassen, um mit der Hitze umzugehen. Vorbild sollten dabei laut Gesundheitsexperten die südländischen Gewohnheiten sein, deren Tagesrhythmus an die heißen Temperaturen angepasst sei. Die Siesta zur Mittagszeit ist weltweit bekannt und sollte vor allem von denjenigen genutzt werden, die nachmittags noch einmal gefordert werden. Sämtliche produktiven Arbeiten sollten aber vor allem in die kühleren Morgenstunden verlegt werden.
Wenn im Büro eine Kleiderordnung herrscht, die selbst bei über 30°C noch Anzug und Kostüm vorschreibt, sollten Sie besonderes Augenmerk auf das Material dieser legen. Empfohlen werden Baumwolle, Seide oder Leinen – sie lassen die Haut atmen, sind bequem und fördern die natürliche Kühlung durch den körpereigenen Schweiß.
Käsefüße werden bei tropischen Temperaturen erst recht zum Problem, denn auch die Füße verlangen jetzt nach Luft. Offene Sandalen sind hier das Mittel der Wahl, führen aber leider oft zu Blasen an den Füßen. In diesem Fall kann Fußpuder sehr gut helfen. Auf Barfuß in geschlossenen Schuhen sollten Sie verzichten und stattdessen Baumwollsöckchen oder Füßlinge tragen. Wer kann und darf, sollte immer mal wieder die Beine hochlegen, um die Blutgefäße zu entlasten und „dicken“ Füßen vorzubeugen. Empfehlenswert kann hier auch ein kaltes Fußbad in der Mittagspause sein.
Wenn Sie nach Feierabend endlich der Hitze entkommen sind, sollten sie die freie Zeit bewusst genießen. Optimale Aktivitäten sind an dieser Stelle Schwimmen und Radfahren. Wichtig ist es dabei, alles ganz ruhig angehen zu lassen – anstrengenden Sport sollten Sie bei großer Hitze vermeiden.