Manchmal reicht auch schon ein Glas Wasser damit wir uns besser fühlen. In „doofen“ Situationen hilft er praktisch immer- der Griff zur Schokolade. Doch können uns auch weniger kalorienhaltige Sachen trösten? Wird ihnen doch nachgesagt, sie hätten eine schmerzdämpfende Wirkung? Forscher der University of Chicago machten zu diesem Zweck eine Studie mit Ratten und kamen zu folgendem Ergebnis. Waren die Ratten mit Getränken oder Essen beschäftigt, verzögerte sich ihr Reaktionsverhalten. In einem weiteren Test wurden kranken Ratten mit Wasser und kalorienhaltigen Nahrungsmitteln versorgt. Dabei kam heraus, dass alleine das klare Wasser einen schmerzlindernden Effekt zu haben schien und nicht etwa wie bisher angenommen der süße Geschmack, der Hunger oder die Kalorien.
Die Wissenschaftler führen als mögliche Erklärung, die Fähigkeit eine Kooperation von Geschmackssinn und Schmerzempfinden herzustellen, bei Wildtieren an. Sie setzen Prioritäten, hilft das Fressen, sollte man sich auch vollständig darauf konzentrieren, wenn nicht- lieber Pfoten weg.
Für den Menschen wiederum ist diese Verschaltung nicht sehr sinnvoll, so die Ansicht der Forscher. Die Tiere haben das System entwickelt um eine vorhandene Mahlzeit vollständig verzehren zu können. Da in der heutigen Gesellschaft das Essen im Überfluss vorhanden ist, führe das wiederum dazu, dass wir viel zu viel essen. Andererseits können wir aber von der Erkenntnis profitieren, dass Wasser im Krankheitsfall, vielleicht doch ein wenig gesünder ist als Schokolade….