Müdigkeit, schlechte Laune und Antriebslosigkeit überkommen so manch einen, wenn der Herbst Einzug gehalten hat. Kein Wunder: Draußen ist es ungemütlich und morgens vor und abends nach der Arbeit ist es bereits dunkel.
Die Antriebslosigkeit ist jedoch nicht nur durch das Wetter bedingt, sondern auch durch unseren Hormonhaushalt. Das Hormon Melatonin, vielen auch als Schlafhormon bekannt, wird freigesetzt, sobald es dunkel wird. Die Folge: wir werden müde.
Möchten Sie trotz Einbruch der Dunkelheit noch fit und motiviert bleiben, sollten Sie das Tageslicht und die letzten Sonnenstrahlen nutzen, am besten bei einem Spaziergang in der Mittagspause. Die zusätzliche Bewegung und die frische Luft bewirken, dass das "Glückshormon" Serotonin vermehrt ausgeschüttet wird. Auch gut: jemanden mitnehmen! Wer viel allein ist, bekommt oft automatisch schlechte Laune.
Wer bewusst die Gründe für seine schlechte Stimmung hinterfragt, wird oft feststellen, dass es für alles auch eine andere Sichtweise gibt. Aus einer anderen Perspektive heraus können Sie Probleme und Aufgaben oft viel motivierter angehen. Akzeptieren Sie den Lauf der Jahreszeiten und nutzen Sie die Zeit am Abend, in der sie nicht draußen sein können, um bewusst zu entspannen, z.B. bei einem guten Buch.