Wie viele Muttermale ein Mensch hat, hängt zum einen von genetischen Faktoren ab und zum anderen spielt einer Studie zufolge auch die Zeit eine Rolle, die man als Kind an der Sonne verbracht hat. Nicht jedes neue oder sich verändernde Muttermal ist ein Anzeichen für Hautkrebs, dennoch kann das genaue Hinschauen lebenswichtig sein.
Es ist völlig normal, dass sich im Laufe der Jahre immer neue Muttermale, auch Pigmentmale genannt, bilden. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn ein Mal asymmetrisch oder dessen Begrenzung unscharf ist. Auch wenn das Mal einen Durchmesser von mehr als zwei Millimeter aufweist oder verschieden gefärbt ist, sollte vom Hautarzt überprüft werden, ob es sich eventuell um ein Melanom handelt. In den meisten Fällen fällt die Diagnose aber negativ aus. Häufig handelt es sich bei auffälligen Malen auch um sogenannte Alterswarzen, die schon ab einem Alter von etwa 25 Jahren auftreten können und völlig harmlos sind. Auch neue Pigmentflecken, die aufgrund der hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft entstehen, geben keinen Grund zur Sorge.
Wer ein auffälliges Mal bemerkt, sollte sich jedoch nicht scheuen, zum Arzt zu gehen. Mittlerweile bezahlen auch die Krankenkassen für Menschen ab 35 Jahren alle zwei Jahre die Kosten für ein Hautkrebs-Screening.