Amerikanische Wissenschaftler des Monell Chemical Centers in Philadelphia haben wohlmöglich eine alternative Diagnosemöglichkeit von Hautkrebs entdeckt; ihren Studien zufolge lassen sich bestimmte Krebstumore nämlich am Geruch erkennen.
Die Forscher entnahmen Gewebeproben direkt über Tumore und verglichen deren Geruch mit dem Geruch weiterer Proben. Abschließend ließ sich festlegen, dass gewisse Tumore über einen spezifischen Geruch verfügen. In den Hautproben von Krebspatienten konnten die Forscher dann das Vorhandensein gewisser Chemikalien nachweisen, die als Auslöser für den spezifischen Geruch gelten.
Am Amsterdam Hospital in Großbritannien werden bereits Spürhunde eingesetzt, die in Urinproben das Vorhandensein von Blasentumoren aufspüren sollen. Möglicherweise lässt sich dieses Verfahren nun auch für die Diagnose von Hautkrebs anwenden.