Bei einem Auffahrunfall mit dem Auto erleiden die Insassen häufig ein Schleudertrauma. Dabei wird die Muskulatur der Halswirbelsäule durch das ruckartige Vor- und Zurückbewegen blockiert. Eine Einschränkung der Funktion ist möglich und kann sich erst nach etwa drei Tagen bemerkbar machen. Dann fühlt sich der Nacken verspannt an oder es treten Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen, Kopfschmerzen und Gleichgewichtsstörungen auf.
Werden die Symptome nicht gleich behandelt, können sie chronisch werden. Eine konventionelle Behandlung erfolgt meist in Zusammenhang mit dem Tragen einer Halskrause zur Ruhigstellung der Halswirbelsäule. Das wird jedoch nicht mehr als sinnvoll erachtet. Physiotherapeuten gehen davon aus, dass die Symptome sogar noch verstärkt werden können, wenn durch die mangelnde Bewegung die Stützmuskulatur geschwächt wird. Heutzutage wird entweder getapet oder wenige Tage nach dem Trauma mit einer Behandlung begonnen.
Neben einer Kältetherapie oder speziellen Wärmeanwendungen, kann die Muskulatur durch Training gestärkt werden. Die Übungen orientieren sich an den betroffenen Muskelpartien und werden durch das Taping ergänzt.
Die Idee dahinter ist, dass ein auf bestimmte schmerzende Stellen aufgeklebtes elastisches Pflaster die Durchblutung fördert und die Schmerzen lindert, indem es Muskeln und Gelenke stimuliert.