Viele Menschen leiden darunter, doch nur wenige sprechen darüber oder gehen gar zum Arzt: Hämorrhoiden sind ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Und aus diesem Grund warten viele zu lange, bevor sie zum Arzt gehen und die am Anfang meist noch sehr schwachen Symptome behandeln zu lassen.
Doch genau das wäre am sinnvollsten, denn wenn die Hämorrhoiden erstmal im fortgeschrittenen Stadium sind, lassen sie sich nur noch sehr schlecht behandeln und müssen am Ende vielleicht sogar operativ entfernt werden.
Als Ursache liegt in den meisten Fällen ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung vor. Durch Verstopfung und zu starkes Pressen beim Stuhlgang bilden sich Hämorrhoiden. Erste Symptome sind starker Juckreiz und Brennen. Später können auch Schmerzen beim Sitzen oder Blut im Stuhlgang dazukommen.
Um Hämorrhoiden vorzubeugen, sollte man also auf eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung achten und viel trinken (mindestens zwei Liter Wasser am Tag). Außerdem kann man sich in der Apotheke informieren und sich mit Salben oder Zäpfchen selbst therapieren. Wenn keine Linderung eintritt oder die Beschwerden stärker werden, sollte man einen Proktologen aufsuchen.