Für die meisten Menschen dürfte das Ergebnis einer neuen Studie kaum überraschend sein. Schlafmangel führt zu Unkonzentriertheit und einem verringerten Aufnahmefähigkeit. Genau das, konnten auch Wissenschaftler der University of Pennsylvania bestätigen. Doch nicht nur die Leistung wird beeinträchtigt, auch verschiedene Krankheitsrisiken steigen, wie Diabetes, Übergewicht oder Herzerkrankungen.
Die Forscher bauten die Studie folgendermaßen auf. 159 Versuchsteilnehmer durften mehrere Nächte nur noch geringfügig schlafen. Am nächsten Tag wurden dann verschiedene Verhaltenstests durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass die Leistung der ansonsten völlig gesunden Probanden bereits, nach der ersten „wachen“ Nacht, nachließ. Erst als sie nach und nach längere Ruhepausen genießen durften, regenerierte sich die Reaktionszeit. Zum Vergleich, die Kontrollgruppe durfte jede Nacht zehn Stunden durchschlafen und hielten ihre Leistung konstant. Als Fazit stellten die Wissenschaftler also fest, dass mit jeder Stunde mehr Erholungsschlaf, die Konzentration wieder zurückkam. Also entscheidet nicht nur allein die Intensität des Schlafes, sondern auch die Dauer der Schlafphasen darüber, wie leistungsfähig der Mensch ist. Normal sind für einen erwachsenen, gesunden Menschen übrigens sieben bis neun Schlaf täglich.
Die vollständigen Ergebnisse wurden im Fachmagazin „Sleep“ veröffentlicht.