Auf langen Autofahrten kann es schnell passieren, dass der Fahrer in einen sogenannten Sekundenschlaf fällt. Das ist nicht nur bei hoher Geschwindigkeit auf Autobahnen besonders gefährlich, sondern kann auch im Stadtverkehr zu riskanten Unfällen führen. Ein Sekundenschlaf kann zum Beispiel durch eine zu lange ausgeführte monotone Tätigkeit ausgelöst werden.
Das Problem ist, dass viele Autofahrer ihre eigenen Müdigkeit nicht richtig einschätzen können. Das zeigten Tests, bei denen das Pupillenspiel als Indikator für eine starke Müdigkeit beobachtet wurde. Je intensiver das Pupillenspiel, desto müder und unaufmerksamer sind die Fahrer. Dabei war ebenfalls zu beobachten, dass die eigene Einschätzung und die tatsächliche Müdigkeit teilweise stark voneinander abwichen. Auch das Lenkverhalten kann einen Hinweis auf Erschöpfung geben. Wenn man selbst ruckartige Korrekturbewegungen während des Lenkens bemerkt, sollte eine Pause eingelegt werden.
Generell kann man der Gefahr eines Sekundenschlafs nur durch das Einlegen regelmäßiger Pausen während langer Autofahrten vorbeugen. Außerdem sollte man sich nie unausgeruht oder übermüdet hinter das Steuer begeben. Nachts sollten Pausen in noch kürzeren Abständen erfolgen, weil die Dunkelheit die eigene Müdigkeit noch stärker beeinflussen kann.
Jessica S., 15.03.2012