Konkurrenz für das Solarium- Selbstbräuner werden immer beliebter.
Wer kennt das nicht? Sie kommen aus dem Urlaub und freuen sich, über die frisch erworbene Sommerbräune, doch schon nach wenigen Tagen wird diese immer blasser, bis sie zum Winter hin ganz verschwindet. Natürlich könnte man nun ins Solarium gehen, doch wie zahlreiche Studien belegen, ist das nicht immer gut für die empfindliche Haut. Zum Glück gibt es mittlerweile eine echte Alternative zum „Tussi-Toaster“, die Selbstbräuner.
Die Anwendung ist denkbar einfach. Nach einem ausführlichen Peeling, die gewünschten Körperstellen eincremen oder besprühen, einwirken lassen und fertig. Gerade die neue Generation der Bräunungsmittel, garantiert ein streifenfreies auftragen. Doch warum verfärbt sich die Haut braun? Im Rahmen eines Tests mit Patienten, die an einer Zuckerspeicherkrankheiten litten, entdeckte die Wissenschaftlerin Eva Wittgenstein in den 50er Jahren durch Zufall das farbgebende Dihydroxyaceton (DHA). Durch die Verbindung mit den Aminosäuren der obersten Hautschicht, werden Bräunungsstoffe gebildet, die für den gesunden Urlaubsteint sorgen.
Warum das allerdings trotzdem „nur“ bei etwa 85 bis 90% der Anwender funktioniert, ist bisher noch unklar. Ein weiterer Nachteil- die unechte Bräune ist nicht von Dauer, sie hält im Schnitt nur eine Woche, regelmäßiges nachcremen ist daher ein Muss. Wer damit kein Problem hat und gerne auf die „Sonne aus der Tube“ zurückgreift, kann also trotzdem hautfreundlich und schön gebräunt die grauen Wintermonate überstehen.