Ist der geliebte Partner erst einmal fremdgegangen, sehen viele Betroffene nur noch die Trennung als Ausweg aus der Krise. Der Hintergangene ist enttäuscht, fühlt sich wertlos und ungeliebt.
Dabei liegt Fremdgehen laut der Aussage von Sexualtherapeuten in der Natur des Menschen, da dieser freiheitsliebend sei und sich daher nicht einschränken möchte. Dazu kommt noch der Reiz des Verbotenen, dem jeder Mensch erliegen kann. Somit sollte ein Seitensprung des Partners nicht ausschließlich persönlich genommen werden und nicht zwangsläufig auf Probleme in der Beziehung hindeuten. Folgt man der Aussage von Sexualtherapeuten, geht der Mensch seinem Freiheitsbedürfnis heute stärker nach als früher.
Bestehen dennoch Schwierigkeiten in der Partnerschaft, die zu einer Affäre geführt haben, so könnte durch eben diese auch eine Verbesserung der Partnerschaft erreicht werden. Die aufgeflogene Liebschaft kann dazu führen, dass die Partner wieder mehr miteinander reden und bestehende Probleme klären.