Fisch ist genauso vielseitig wie seine ernährungswissenschaftlichen Eigenschaften. Zwar sind nicht alle der weltweit bekannten Fischarten essbar, doch trotzdem besteht unter den essbaren Sorten eine weit reichende Geschmacksvielfalt. Der Bedarf des Körpers an den in Fisch enthaltenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen muss gedeckt werden, um ihn gesund zu erhalten. Daher sollte Fisch regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.
Die Vitamine A und D sowie diverse B-Vitamine, außerdem Spurenelemente Magnesium, Eisen, Selen und Kalium sind bedeutende natürliche Inhaltsstoffe in Fisch. Zudem ist Fisch aufgrund seines hohen Gehalts an leicht verdaulichen Aminosäuren eine besonders gute Eiweißquelle. Doch die hochwertigen Inhaltsstoffe gehen noch weiter. Seefisch wie Zackenbarsch, Dorade oder Thunfisch sind seltene Lieferanten von Jod zur angemessenen Schilddrüsenfunktion und Omega-3-Fettsäuren zur Entzündungshemmung im Gewebe und der Senkung von Blutfettwerten. Die Fettsäuren beugen zudem Herzrhythmusstörungen vor.
Deswegen gehört Fisch mindestens zweimal pro Woche auf den Teller. Dabei ist es wichtig zu erkennen, wann er frisch ist und zu wissen, welcher Fisch welche Nährstoffe enthält. Grundsätzlich ist frischer Fisch immer am nähr- und mineralstoffreichsten und sollte daher keine langen Transportwege oder Lagerungen hinter sich haben. Der sehr fettreiche Aal ist vitaminreicher während aus dem Meer stammender Fisch mehr Jod enthält.
Frischer Fisch hat klare Augen, dunkelrote und elastische Kiemen sowie metallisch glänzende Haut und feste Schuppen. Das Fleisch sollte außerdem fest sein und der Fisch sollte nicht intensiv fischig riechen. Um das zu gewährleisten, sollte Fisch entweder auf dem Fischmarkt oder beim Fachhändler eingekauft werden. Doch auch tiefgekühlter Fisch ist zu empfehlen, da er einen Großteil seiner Nährstoffe aufgrund der bald nach dem Fang erfolgten Frostung enthält.
Zur Erhaltung der Vitamine empfiehlt sich besonders das Dämpfen oder Dünsten als Zubereitungsart. Doch auch beim Braten können Verluste verhindert werden, indem eine nicht zu hohe Temperatur eingestellt wird und der Fisch erst kurz vor dem Servieren umgedreht wird.