Einer aktuellen Studie zufolge werden bei der Behandlung von Eierstockkrebs häufig Fehler gemacht. So erhält nur jede 2. bis 3. Frau die richtige Therapie. Das Ergebnis der Studie ist sehr besorgniserregend, da die Heilungschancen neben dem Krankheitsstadium auch stark von den Therapie- bzw. den Behandlungsmethoden abhängig sind. Doch woran erkennt man eine gute Therapie?
Zunächst einmal ist für die Behandlung von Eierstockkrebs zwingend notwendig, durch Gewebe- und Zellprobenentnahmen festzustellen, wie bösartig der Tumor ist. Erst danach kann darüber entschieden werden, wie die Operation verlaufen soll und welche anschließenden Behandlungsmaßnahmen notwendig sind.
Erschreckenderweise wird die Entnahme von Zellen und Gewebe aber in 25 Prozent der Fälle versäumt. Die Operation, bei welcher der Tumor sowie möglicherweise befallene Lymphknoten vollständig entfernt werden müssen, dauert dabei oft viele Stunden. Im Anschluss an die OP erhalten die meisten Frauen dann eine Chemotherapie, um das Risiko eventueller Rückfälle zu reduzieren.