Eine dänische Studie belegt: Es gibt einen eindeutigen Zusammenhang zwischen den Körpermaßen und dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dass Menschen mit einem zu großen Bauchumfang besonders gefährdet dafür sind, Erkrankungen im Herz-Kreislauf-Bereich auszubilden, ist seit einiger Zeit festgestellt worden. Doch nicht nur zu viel, auch zu wenig Umfang kann manchmal ungesund sein.
Dänische Forscher gehen davon aus, dass ein Oberschenkelumfang von weniger als 60 Zentimeter auf ein schwaches Herz hindeuten kann. Probanden mit einem geringen Oberschenkelumfang entwickelten in den zehn Jahren nach der Messung zwei- bis dreimal so oft Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Auch das Krebsrisiko stellte sich bei Menschen mit sehr dünnen Beinen als erhöht heraus.
Der Zusammenhang ist, dass bei dünnen Beinen meist die Muskeln untrainiert sind. Das liegt wiederum an wenig Bewegung der Betroffenen. Darunter leidet auf Dauer die Gesundheit des Herzens. Sie üben oft sitzende Tätigkeiten aus und leisten keinen Ausgleich durch Sport. Dieser soll bei meist im Sitzen ausgeübten Berufen mehrmals in der Woche mindestens eine halbe Stunde lang erfolgen. Welche Sportarten besonders empfehlenswert sind, geht aus der Studie nicht hervor.