Die Haut als größtes Organ hat weitaus mehr Funktionen, als die Regulierung der Temperatur und des Wasserhaushalts oder die Abwehr. An ihr kann abgelesen werden, ob es dem Körper gut geht oder er womöglich krank ist.
Genauso wie extreme Hautprobleme, beispielsweise langjährige Akne, psychische Krankheiten hervorrufen können, verursachen psychische Erkrankungen Hautprobleme. Das hat in stressigen Situationen schon so mancher erlebt: Pickel oder Neurodermitisschübe kommen zu der sowieso schon belastenden Situation hinzu.
Experimente und erste Anwendungen der zeitgenössischen Dermatologie zeigen erfolgreich durchgeführte Entspannungstechniken zur Verbesserung der Hautgesundheit. Berührungen oder Massagen können eine ähnliche Wirkung haben. Ganz ohne Medikamente wird der Körper dadurch beruhigt, dass durch die Massage weniger Stresshormone freigesetzt werden. Sogar das Schmerzempfinden kann durch Hautkontakt gemindert werden.
Trockene, juckende Haut und eine ungesund fahle Hautfarbe können Anzeichen für Nierenkrankheiten sein. Ein Hinweis auf Diabetes sind eingerissene Mundwinkel. Geschwollene Augenlider und auffällig stark ausgebildete Tränensäcke können auf Blasenstörungen oder Herzprobleme hinweisen.
Ein fachlich gut ausgebildeter Arzt muss die Symptome deuten und miteinander kombinieren können. Dann kann er die Warnsignale der Haut zur Feststellung einer Diagnose gekonnt zu Rate ziehen.