Wissenschaftler haben bei einer neuesten Studie der London Medical School jetzt belegen können, was schon lange vermutet wurde: Hat der Mensch zu viel Stress im Job oder im Privatleben, setzen sich viele Fettzellen im Bauch ab und man nimmt zu. Dieses Phänomen muss nicht durch zu viel Essen entstehen, sondern allgemein durch Unbehagen und das Gefühl, sich nicht wohl zu fühlen.
Die Wissenschaftler haben über 10 000 Männer und Frauen im Alter zwischen 35 und 55 über 19 Jahre hinweg beobachtet und festgestellt, dass diejenigen, die in einem stressigen Job arbeiten oder sehr beschäftigt sind, eine 60-prozentig höhere Wahrscheinlichkeit besitzen, am Bauch zuzunehmen.
Die Fettzellen, die dadurch entstehen, sind die gefährlichsten, da sie ein großes Risiko für Diabetes und Herz- und Gefäßkrankheiten darstellen.