Bisher wurde angenommen, dass lediglich bei Personen, die zu wenig schlafen, ein erhöhtes Risiko besteht, an Diabetes zu erkranken. Amerikanische Forscher konnten aber nun belegen, dass auch zu viel Schlaf die Entstehung von Diabetes begünstigt.
Nach Auswertung der Daten von 29 000 amerikanischen Bürgern, stellten die Forscher fest, dass das Diabetes-Risiko von Personen, die regelmäßig mehr als acht Stunden schlafen, auf eine Zahl von 1,48 erhöht war. Bei den Kurzzeitschläfern war die Gefahr lediglich um 1,24 erhöht.
Begründen lässt sich dieses Ergebnis mit der Tatsache, dass der Zuckerstoffwechsel im Allgemeinen nur schwer mit abweichenden Schlafgewohnheiten umgehen kann. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass weniger als fünf Stunden Schlaf sowie auch mehr als acht Stunden Schlaf zu einem erhöhten Diabetes-Risiko führen.