In vielen Partnerschaften sind beide Partner berufstätig. Wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt und sich dann abends zuhause trifft, steht einem meistens nicht der Sinn danach, sich auch noch um den Haushalt zu kümmern. Doch daran führt kein Weg vorbei. Wenn es dann noch so ist, dass ein Partner weniger arbeitet und grundsätzlich mehr Zeit für den Haushalt hat, gilt es die Hausarbeit trotzdem gut zu organisieren und Streit somit zu verhindern.
Wer genügend Geld für eine wöchentliche Haushaltshilfe übrig hat, der sollte darüber nachdenken, ob er sich nicht Unterstützung ins Haus holen möchte. Das hat zwei Vorteile: Im Allgemeinen sind professionelle Haushaltshilfen grundsätzlich schneller und man kann die wenige Freizeit, die man neben dem Vollzeit-Job hat, in die Partnerschaft investieren.
Wenn das Geld für eine Haushaltshilfe nicht im monatlichen Budget enthalten ist, dann müssen die Aufgaben gerecht verteilt werden. Das geschieht am besten nach dem Prinzip, dass jeder zunächst die Aufgaben übernimmt, die ihm am meisten „Spaß“ bereiten. Alle übrigen Aufgaben müssen dann möglichst gleichmäßig aufgeteilt werden. Man sollte aber berücksichtigen, dass der eine Partner eventuell mehr Zeit für die Hausarbeit hat als der andere.
Bei aller Selbstverständlichkeit, die das Erledigen von Haushaltsangelegenheiten bedeuten sollte, darf man nicht vergessen, die Tätigkeiten des anderen zur Kenntnis zu nehmen und gelegentlich auch mit einem einfachen „Danke“ zu honorieren.
Nicht nur dieses Tipps zur gerechten Verteilung von Aufgaben im Haushalt sind wichtig, damit der Job nicht zur Beziehungsfalle wird. Auch gemeinsame Rituale wie zum Beispiel gemeinsame Mahlzeiten sind wichtig, um sich auszutauschen und dadurch mehr voneinander zu erfahren.
Jessica S., 07.03.2012