Alkoholiker haben häufig auch mit Depressionen zu kämpfen. Dies brachte eine Studie der Universität von Südkalifornien zum Vorschein.
Insgesamt nahmen 5181 betroffene Probanden im Alter ab 30 Jahren an der Studie teil. Nach Auswertung der Ergebnisse, stellten die Forscher dann fest, dass die weiblichen Probanden zumeist aufgrund depressiver Stimmungslagen anfingen zu trinken und dass sich bei den männlichen Probanden eine Depression häufig erst durch die Alkoholsucht herausgebildet hatte. Gemeinsam hatten die Probanden jedoch, dass sie neben ihrer Alkoholsucht zusätzlich unter Depressionen litten.
Depressionen und Alkoholismus können zum einen auf genetischen Faktoren beruhen oder auch durch soziale Umstände ausgelöst werden. Zum anderen ist es aber auch so, dass Depressionen das Risiko abhängig zu werden stark erhöhen und dass eine vorliegende Sucht auf Dauer zu einer starken seelischen Belastung wird.
Die Kombination von Depressionen und Alkoholismus ist somit ein wahrer Teufelskreislauf, besonders weil Betroffene durch den Konsum von Alkohol fälschlicherweise den Eindruck gewinnen, ihre depressiven Stimmungen lindern zu können.