Jeder Mensch hat Kopfschuppen. Es handelt sich dabei um abgestorbene Hautzellen, die durch die stetige Erneuerung der Kopfhaut entstehen. Eine verstärkte und sichtbare Schuppenbildung kann erblich veranlagt sein, am basischen pH-Wert der Kopfhaut liegen oder resultiert aus dem durch äußere Einflüsse gestörten Stoffwechsel der Haut. Oft entstehen die Schuppen auch durch den Hautpilz Pityrosporum ovale, welcher bei einer verstärkten Talgproduktion der Kopfhaut, zu Reizen und Jucken beginnt.
Meist sind Schuppen ein harmloses Schönheitsproblem und können mit speziellen Shampoos aus der Apotheke oder aus dem Supermarkt behandelt werden. Aber auch das Shampoonieren der Haare mit Rosmarintee oder Naturjoghurt kann helfen. Außerdem sollten die Haare nicht zu heiß und nicht sehr lange geföhnt werden. Häufiges Bürsten sollte vermieden und die Bürste häufiger ausgewaschen werden. Im Sommer übt zusätzlich die Sonne eine heilende Wirkung auf Kopfschuppen aus.
Sollten die Kopfschuppen aber auch nach vier Wochen Behandlung nicht fast gänzlich unsichtbar geworden sein, kann der Auslöser auch in einer allergischen Reaktion oder in einer anderen Krankheit liegen. In diesem Fall sollte sofort eine ärztliche Beratung in Anspruch genommen werden.