Medikamente, die Cannabis enthalten, sollen für sterbenskranke, beziehungsweise schwerstkranke Menschen, leichter zugänglich gemacht werden. Dafür will zumindest die schwarz-gelbe Koalition sorgen. Auf entsprechende Änderungen im Betäubungsmittelgesetz, habe man sich in den Koalitionsfraktionen bereits geeinigt.
Während der Handel und der private Konsum ohne medizinische Indikation weiterhin illegal bleiben, können nun bestimmte Präparate auf Antrag eines Pharmaunternehmen zugelassen werden. Das ist bisher nur im Fall von Multiple-Sklerose Patienten geschehen, so dass es für anderweitig erkrankte Menschen, weiterhin keinen Zugang zu den entsprechenden Medikamenten gibt.
Nur etwa 40 Menschen, haben zurzeit in Deutschland legalen Zugriff auf cannabishaltige Medikamente. Für alle Anderen, bleibt momentan nur der Verzicht.