Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Frauen, die stark riechenden Schweiß sowie feucht-klebrigen Ohrenschmalz absondern, ein erhöhtes Risiko haben an Brustkrebs zu erkranken.
Diese Tatsache beruht auf der Beschaffenheit eines bestimmten Gens, welches für die Aktivität der Körperdrüsen verantwortlich ist. Dieses Gen, namens ABCC11, ist dafür bekannt, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko anzuzeigen. Die Wissenschaftler konnten durch ihre Untersuchungen nachweisen, dass bereits ein geringfügig veränderter DNA-Baustein in diesem Gen über die Beschaffenheit des individuellen Ohrensekrets bestimmt.
Im Allgemeinen lässt sich aber sagen, dass die meisten Menschen eher klebrig-flüssigen als trockenen Ohrenschmalz absondern und dass lediglich Frauen, die zusätzlich unter starkem Schweißgeruch leiden, ein erhöhtes Risiko haben, Brustkrebs zu bekommen. Im Anschluss an die Studie haben die Forscher nun bereits einen Test zum Nachweis der gefährlichen Variante des ABCC11-Gens entwickelt.