Der Sommer lockt mit den ersten Sonnenstrahlen auch wieder die Sonnenanbeter auf die Liegen. Rund um das Sonnenbad existieren viele Mythen. Hier wird mit den drei bekanntesten Vorurteilen aufgeräumt und geklärt, wie viel Wahrheit wirklich in ihnen steckt.
Mythos Nummer 1: Lieber in den Schatten legen, denn da bekommt man keinen Sonnenbrand.
Dieser Mythos ist ein fataler Fehlgedanke, denn auch im Schatten kann man sich einen Sonnenbrand holen. Die Gefahr ist teilweise sogar größer, weil man zu spät bemerkt, dass die Haut bereits anfängt rot zu werden. Dadurch, dass sich die Strahlen ihren Weg durch eine dichte Wolkendecke bahnen, werden sie gebrochen und teilweise noch gestärkt. Wer sich vor Sonnenbrand schützen will, sollte den richtigen Lichtschutzfaktor verwenden und auch dunkle und undurchlässige Kleidung tragen.
Mythos Nummer 2: Schutz vor Sonnenbrand durch Vorbräunen im Solarium.
Viele Menschen gehen vorm Urlaub oder vor der Hauptbadesaison regelmäßig ins Solarium, weil sie der Meinung sind, dass sie ihre Haut so besonders gut auf das Sonnenbaden vorbereiten können. Doch das ist falsch. Im Solarium fehlt die UV-B-Strahlung der Sonne, die für eine Schutzschicht auf der Haut sorgen würde. Wer etwas gutes für seine Haut tun möchte, der kann Karotten essen. Das hat allerdings auch nur einen minimalen Effekt. Man sollte also nie ganz ohne Sonnencreme in die Sonne gehen.
Mythos Nummer 3: Sonnencreme wirkt nur mit 30-minütiger Einwirkzeit.
Auch dieser Mythos ist ein Irrtum. Die Wirkung setzt direkt nach dem Auftragen ein. Weiterhin ist es auch falsch, dass man die Zeit, die man in der Sonne verbringen kann, verlängert, indem man doppelt so viel Creme verwendet oder später nochmal nachcremt. Das macht nur Sinn, wenn man zwischendurch im Wasser war oder Sport getrieben hat.