Entspannungsmethoden gibt es viele. Von Massage über Akupunktur bis hin zu Akupressur gibt es für jeden das passende Angebot. Jetzt reiht sich eine neue Technik in die Reihe der entspannungsfördernden Therapien ein. Das sogenannte Bowtech verspricht dem Behandelten ein vollkommen neuartiges Erholungsgefühl für den Körper. Der Name dieser Therapie setzt sich aus dem Namen seines australischen Erfinders, Tom Bowen, und der Abkürzung für das Wort „Technik“ zusammen.
Beim Bowtech wird der Patient von einem Therapeuten durch sanfte Berührungen behandelt. Diese Berührungen sind weder mit denen einer Massage noch mit denen einer Akupressur zu vergleichen, denn beim Bowtech wird mit äußerst sanften Berührungen gearbeitet, die keinen stärkeren Druck auf die Haut ausüben, als den, der zu spüren ist, wenn man einen Finger auf dem geschlossenen Auge ruhen lässt. Während einer Therapiesitzung werden unterschiedliche Muskeln, Sehnen und Stellen des Bindegewebes mit sanftem Druck bearbeitet. Die Wirkung, die sich die Therapeuten davon versprechen, soll ein angeregter Energiefluss im Körper sein, der Muskelverspannungen und Fehlbelastungen löst. Der Körper soll durch diese Therapiemethode also dazu angeregt werden, seine Selbstheilungsprozesse in Gang zu setzen. Zu diesem Zweck setzt der Therapeut kleinste Reize an verschiedenen Stellen. Zwischen den einzelnen Behandlungsetappen verlässt der Therapeut den Raum, um dem Patienten die Möglichkeit zu geben, sich voll und ganz auf den eigenen Körper zu konzentrieren und somit ein besonderes Entspannungsgefühl zu spüren.
Dadurch, dass beim Bowtech darauf abgezielt wird, dass der Körper sich selbst hilft, ist diese Entspannungsmethode laut Therapeuten für jedes Krankheitsbild geeignet, denn der Körper wird sich selbst mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Schaden zufügen. Wer sich für diese Technik interessiert, kann sich im Internet über Therapeuten informieren, die diese anbieten. Eine Sitzung dauert zwischen 45 und 60 Minuten und kann den Patienten mitunter 35 bis 60 Euro kosten.