Kein Witz, Botox, das als Gesichtsglätter berühmt berüchtigt ist, schwappt jetzt von der Schönheitschirurgie hinüber in die Allgemeinmedizin. Warum, das erklärt Professor Klaus-Peter Jünemann vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.
Patienten, die unter Blasenproblemen leiden, werden meist medikamentös behandelt. Diese Rezeptorenblocker bergen allerdings Nebenwirkungen. Bei der Botoxbehandlung, reduziert das Botulinum-Toxin A die Blasenaktivität, da es direkt in die Muskulatur injiziert wird. Insgesamt dauert die Mini-OP gerade einmal 10 Minuten und der Erfolg ist bereits nach einigen Tagen erkennbar.Noch ist die Behandlung nicht zugelassen, allerdings übernehmen Krankenkassen bereits in vielen Fällen die Kosten für die Therapie.