Da Übergewicht ein weltweit wachsendes Problem darstellt, wird der Body-Mass-Index (BMI) vor allem dazu verwendet, auf eine gesundheitliche Gefährdung durch Übergewicht hinzudeuten. Im Allgemeinen gelten Menschen mit einem BMI über 25 als übergewichtig.
Häufig wird angenommen, dass ein positiver Body-Mass-Index ein Anzeichen für gute Gesundheit und ein langes Leben ist. Diese Annahme trifft jedoch nicht ganz zu, da durch die Berechnung des individuellen BMI lediglich das Gewicht in Relation zu der Körpergröße gesetzt wird. Das Verhältnis zwischen Fett- und Muskelmasse wird hierbei vollkommen außer Acht gelassen. Dabei stellen verstärkte Fettpolster am und im Bauch ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und Diabetes dar. Somit kann auch ein Mensch mit einem positiven BMI, der aber über viele Fettpolster im Bauchbereich verfügt, gesundheitlich gefährdet sein.