Der menschliche Körper folgt bestimmten Rhythmen, Regeln und Zyklen, die sich im Laufe der Entwicklung gefestigt haben und das Überleben sichern. Als Biorhythmen werden die natürlichen Funktionen des Körpers bezeichnet, die regelmäßigen Schwankungen und Veränderungen ausgesetzt sind. Bekannte Zyklen sind der Schlaf-Wach-Rhythmus, der Rhythmus der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, der weibliche Zyklus, sowie der Herzschlag.
Die zeitliche Organisation ist für alle Lebewesen von enormer Bedeutung. Diese wird nach dem Wissen der Chronobiologie tatsächlich größtenteils von einem inneren Uhrsystem geleitet. Die Regelmäßigkeit spielt, von Millisekunden bis hin zu Jahresabständen, eine große Rolle für die einzelnen Zyklen.
Dass diese Regelmäßigkeit der sogenannten inneren Uhr durch die moderne Lebensart immer häufiger gebrochen wird, kann sich beim Menschen auf unterschiedlichste Weise äußern. Nacht- und Schichtarbeiten, die zu Schlafrhythmusstörungen führen können oder Essstörungen sind bekannte Phänomene, die entgegen unseres biologischen Rhythmus laufen. Die biologische Uhr beeinträchtigt die Funktionen des Körpers und meldet, wenn der Körper Erholungspausen braucht. Der Tagesrhythmus sollte schließlich nicht zu häufig ignoriert werden, um Schlafstörungen und verminderter Leistungsfähigkeit vorzubeugen.