Ständiges Arbeiten am Computer macht krank - dies ist nicht nur eine weitverbreitete Ansicht unter Büroangestellten, sondern entspricht sogar der Wahrheit. Monotone Handlungsabläufe, wenig geistige und abwechslungsreiche Arbeit und fehlende Bewegung durch das viele Sitzen wirken sich nicht nur schlecht auf die Gesundheit aus, sondern schränken auch die Leistungsfähigkeit erheblich ein. Dabei muss die Arbeit im Büro nicht so aussehen. Die Schuld ist oft in schlechter Organisation der Arbeitsabläufe zu suchen, welche viele Arbeitnehmer dazu zwingt jeden Tag immer derselben Tätigkeit nachzugehen, anstatt z.B. Mischarbeit anzubieten, d.h. Abwechslung durch unterschiedliche Arbeiten. Eine solche Arbeitsform entlastet nicht nur den Arbeitnehmer und beugt typischen Bürokrankheiten vor, sondern bringt auch finanzielle Vorteile für den Arbeitgeber. Rückenschmerzen, Stressprobleme, die sich auf Psyche und Kreislauf auswirken und vieles mehr sind oft auf die monotone Arbeit am PC zurückzuführen und enden sich selten mit einer Krankschreibung, die wiederum Kosten für den Arbeitgeber verursacht.
Aber nicht nur die finanziellen Vorteile spielen eine Rolle für Arbeitgeber. Stundenlange Bildschirmarbeit ist nur zulässig, sofern sie regelmäßig durch Pausen und andere Beschäftigungen wie Kundengespräche, Besprechungen und ähnliches unterbrochen wird. Abwechslung ist jedoch immer noch besser als einfache Pausen.
Mittel und Wege sind vielfältig und reichen vom simplen Platzwechsel bis zu anspruchsvollen Aufgaben wie Gruppen- und Projektarbeiten – alles durch eine verbesserte Organisation realisierbar und den Aufwand in jedem Fall wert.