Das Babyschwimmen, das vor allem für Säuglinge und Kleinkinder im Alter bis zwei Jahren eine spaßige Angelegenheit ist, steht jetzt unter dem Verdacht, bei allergiegefährdeten Kindern ein erhöhtes Asthmarisiko auszulösen.
Das Bundesamt für Umwelt rät Eltern dringend davon ab, mit den Kindern in ein Hallenbad zu gehen. Grund hierfür ist eine chemische Substanz, die bei der Vermischung des Desinfektionsmittels Chlor mit Urin entsteht. Diese Substanz soll in Schwimmbädern bis zu 37 mal höher sein, als es von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen ist.
Als besonders gefährdet gelten Kleinkinder aus Familien, in denen gehäuft Allergien auftreten. Alle anderen Eltern können mit ihren Kindern weiterhin bedenkenlos das Babyschwimmen besuchen. Wer sich unsicher ist, sollte den Kinderarzt um Rat fragen.