Laut amerikanischer Wissenschaftler verändert sich die Hirnstruktur bereits Jahre bevor die Krankheit tatsächlich ausbricht, also Jahre bevor sie sich durch Gedächtnisschwund bemerkbar macht.
Das Team um Charles Smith von der Universität von Kentucky in Lexington(USA)hatte in regelmäßigen Abständen die geistigen Fähigkeiten von mehr als 130 älteren Menschen untersucht, und deren Gehirnstruktur mit bildgebenen verfahren festgehalten. Zu Anfang der Studie hatte keiner der Probanten unter Gedächtnis- oder Wahrnehmungsstörungen gelitten.
Jedoch zeigte sich bei den 23 Testpersonen, die während der Studie an Alzheimer erkrankten, das sie bereits fünf Jahre zuvor weniger graue Substanz in den Hirnarealen aufwiesen, die für Verarbeitung von Erinnerungen zuständig sind. Somit schnitten sie in den Gedächtnistests schlechter ab.