Die Akupunktur geht auf die Traditionelle Chinesische Medizin zurück. Ursprünglich gingen die Chinesen davon aus, dass Krankheiten auf eine Stauung der Lebensenergie (Qi) zurückzuführen sind. Das Einführen von Nadeln an bestimmten Stellen des Körpers soll dazu verhelfen, dass Energien wieder frei fließen können.
Ob die Annahme der Chinesen stimmt, sei dahingestellt. Fakt ist jedoch, dass die Akupunktur sich als äußerst wirkungsvoll als Mittel gegen verschiedene Leiden, wie beispielsweise Kopf- und Arthroseschmerzen erwiesen hat. Studien haben sogar ergeben, dass die Akupunktur in vielen Fällen effektiver ist als die Schulmedizin. Daher übernehmen viele Krankenkassen mittlerweile auch die Kosten für diese Art der Behandlung.
Neben der Akupunktur, bei der einige Nadeln in die Haut eingebracht werden und dort einen Moment verbleiben, gibt es noch die sogenannte Moxibustion, bei welcher dem Körper über die Akupunkturpunkte Wärme zugeführt wird. Die Moxibustion kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden, beispielsweise wird mithilfe von speziellen Nadeln verglühendes Beifußpulver ins Gewebe geleitet.