Sport macht Spaß- doch nur solange man sich selbst akzeptiert. Gerade Menschen, die sich in ihrer Haut unwohl fühlen, tendieren dazu sich „einzuigeln“ und vermeiden den Kontakt mit ihren Mitmenschen. Eine britische Studie zeigt besonders offensichtlich die sozialen Auswirkungen von Akne-Patienten. "Die Haut ist das sichtbarste Organ des menschlichen Körpers und als solches ein wichtiger Teil des Selbstbildes", erklärt Marty Standage von der Universität von Bath im Fachmagazin Journal of Health Psychology, "wer sich für seine Akne schämt und Angst hat, dass sie anderen unangenehm auffällt, nimmt seltener Sport– oder Freizeitveranstaltungen teil.
Zu diesem Zweck verglich das Team die Daten von 20 männlichen und 30 weiblichen Akne-Geplagten. Das Ergebnis: Je schlechter die Selbstwahrnehmung der Studienteilnehmer, desto mehr zogen sie sich zurück. Vor allem Sport wurde vermieden, da gerade in diesem Bereich sehr viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild gelegt wird und vergleichsweise viel Haut offen präsentiert wird.