Sich verlieben ist oft ein kurzweiliger Prozess. Länger dagegen dauert es, eine Beziehung aufzubauen, noch länger, sie aufrecht zu erhalten. Dabei ist eine Partnerschaft kein zufälliges Ereignis. Sie kann und muss geplant, gepflegt und durch Fleißarbeit erhalten werden.
Stimmen Persönlichkeit, Lebensvorstellungen und -erwartungen überein, kann man auch noch nach Jahren mit einem Partner glücklich sein.
Sind bestimmte Werte allzu unterschiedlich, kann eine Beziehung jedoch sehr kompliziert werden. Kompromisse müssen auf Dauer deutlich öfter geschlossen werden, als wenn die Interessen einander ähneln.
Ob ähnlich oder nicht, nach spätestens zwei bis drei Jahren ist die Verliebtheit zu schwach, um eine tatenlose Beziehung zu ermöglichen. Da ist mehr Anstrengung nötig. Es ist wichtig, sich bewusst für den Partner zu entscheiden und dazu bereit zu sein, alle Probleme mit ihm gemeinsam zu lösen. Nur so schafft man eine Basis für alle folgenden Schwierigkeiten, die zu bewältigen sind und kann auch ohne Verliebtheitshormone sowie gesteuert von den eigenen Gefühlen eine Partnerschaft pflegen.
Beziehungen sind also eine Frage der Investition von Zeit, Mühe und Aufmerksamkeit. Dass man sich für den Partner bewusst Zeit nehmen soll, ist also nicht einfach dahingesagt. Sie ist nötig, um eine lange und glückliche Beziehung zu führen.