Bitterstoffe in Lebensmitteln helfen beim Abnehmen, denn sie bremsen den Appetit. Diesen Zusammenhang konnten bereits mehrere Studien belegen. So zeigte beispielsweise eine Studie mit 520 Probanden, dass der tägliche Verzehr von hochbitteren Wildgemüsesorten eine schnelle Gewichtsreduktion zur Folge hatte. Die Probanden nahmen in einem Zeitraum von sechs Wochen im Schnitt 3,5 kg ab.
Der Mensch ist im Allgemeinen in der Lage, fünf verschiedene Geschmacksrichtungen wahrzunehmen: süß, sauer, bitter, salzig und würzig. Während süße und würzige Geschmacksrichtungen sowie eine cremige Konsistenz den Appetit steigern, wirkt der Verzehr von bitteren Lebensmitteln hingegen wie ein natürlicher Appetitzügler. Der Grund hierfür könnte sein, dass ein bitterer Geschmack ursprünglich als Signal für giftige und somit gefährliche Stoffe gilt und es dadurch beim Menschen möglicherweise zu einer natürlichen Abwehrreaktion in Form von einem gebremsten Appetit kommt.
Als bittere Gemüsesorten gelten Rosenkohl, Chicorée, Artischocken und Kurkuma. Zu den Bitterpflanzen zählen Löwenzahnkraut, Wildartischockenblätter, Hagebuttenschalen und Wegwartenkraut. Als besonders bittere Frucht ist die Grapefruit zu nennen.